Laufen will gelernt sein

Über 150 Teilnehmer besuchen Vortrag vom next level.therapie und trainingszentrum im Kolping Hotel in Schweinfurt

Über 150 Interessierte haben den Vortrag „Laufen will gelernt sein“ von Christian Hasler, Gründer der größten Laufschule Europas, next level.running, im Kolping Hotel in Schweinfurt besucht. Dieser fand am Mittwoch, dem 27. Februar 2019 in Kooperation mit der AOK Bayern und Sport Ludwig statt. Der Erlös der Veranstaltung von 1000 € kommt der Station Regenbogen der Unikinderklinik Würzburg zu Gute. Christian Hasler sprach darüber, warum viele Menschen die natürlichste aller menschlichen Bewegungsformen neu erlernen müssen und welche Auswirkungen eine falsche Lauftechnik auf den gesamten Körper haben kann.

„65 Prozent aller Läufer entwickeln irgendwann Schmerzen beim Sport“, so Christian Hasler. Der Sportwissenschaftler ist Inhaber des next level.therapie- und trainingszentrums in Schweinfurt und Gründer von next level.running. Er erlebt die Probleme seiner Patienten tagtäglich in seiner Praxis. „Wenn wir Schmerzen haben, dann reduzieren wir meistens als erstes die Belastung. Wir verringern unsere sportliche Betätigung und geben Hobbys auf, die uns Spaß machen. Stattdessen sollten wir uns aber fragen, wie wir unsere Belastbarkeit erhöhen können, um unsere Hobbys betreiben zu können“, so Hasler weiter.

Lauf- und Bewegungsanalyse deckt Defizite und muskuläre Dysbalancen auf

„Im Durchschnitt sitzt jeder Mensch 9,3 Stunden am Tag und schläft rund sieben Stunden in vorgebeugter Haltung“, erklärt der Sportwissenschaftler. „Unser Körper passt sich dieser einseitigen Haltung schnell an und sorgt so für muskuläre Dysbalancen und Veränderungen im natürlichen Bewegungsmuster“, sagt Hasler. Auf lange Sicht führen diese zu Knieschmerzen, Rückenschmerzen und Arthrose. Durch eine Lauf- und Bewegungsanalyse würden Defizite aufgedeckt und könnten anschließend meist in sechs bis acht Wochen gezieltem Training verändert werden. Dabei sei besonders wichtig, dass reine Techniktipps oft nicht ausreichen.

„Sage ich jemandem, dass er sich beim Laufen aufrichten soll, um den Fuß nicht vor dem Körper aufzusetzen, dann wird er das tun. Allerdings wird er ins Hohlkreuz gehen. Deshalb muss ich zuerst bei den verkürzten Muskeln im Oberschenkel anfangen zu trainieren, damit er sich ohne Ausgleichsbewegung aufrichten kann. Sonst wird ein Rückenschmerz die Folge sein, wo vorher vielleicht ein Knieschmerz war“, erklärt Christian Hasler. „ Niemand bringt Sportlern, Patienten und Kindern heute das Laufen bei. Aber gerade nach Verletzungen und Schmerzen müssen wir ein richtiges Bewegungsmuster wieder lernen, um langfristig verletzungs- und schmerzfrei zu bleiben.“

Zusatzinfo:
next level.running ist größte Laufschule Europas

Mit über 60 Partnerstudios und –praxen in Deutschland und der Schweiz ist next level.running die größte Laufschule Europas für Sportler, Kinder und Patienten. next level.running basiert auf einem in Deutschland einzigartigen Konzept einer Lauf- und Bewegungsanalyse als Grundlage zielgerichteter Rehabilitation und zielgerichtetem Training. Innerhalb von sechs bis acht Wochen Training im Anschluss an die Analyse werden Bewegungsmuster neu erlernt, um schmerzfrei laufen zu können. Das Konzept next level.running ist für Hobby- und Profisportler genauso geeignet wie für Kinder ab ca. sechs Jahren und Patienten mit verschiedenen Einschränkungen wie z. B. nach Schlaganfällen, Stürzen und Verletzungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ihr-nextlevel.de , www.nextlevelrunning.de oder gerne auch im persönlichen Kontakt.

Christian Hasler mit Klaus Götzelmann bei einem Experiment

150 Teilnehmer informierten sich über das Thema „Lauf- und Bewegungsanalyse“

2019-03-12T17:50:54+02:00
nextlevelrunning verwendet Cookies, um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen. Ok